Vielen Dank, Frau Steiner, für Ihre Arbeit in der GfZK! Die kluge und beharrliche Ernsthaftigkeit, mit der Sie Ihre Ziele und Ansichten vertreten und sich nicht wichtiger nehmen als für die Dinge gut ist, hat manchem in der Kultur Leipzigs imponiert. Dafür spricht auch das Interview, das Sie mit lvz redakteur Jürgen Kleindienst geführt haben.
Barbara Steiners Sicht, dass auch die Stadt von Zeit zu Zeit eine neue Herausforderung und neues Nachdenken in Hinsicht auf ihre Institutionen brauche, ist ungewöhnlich genug. Aber solange sie Leiterin der Galerie für Zeitgenössische Kunst in Leipzig war, hat sie dies auch selbst geboten. Denn einfach zu sein, hat sie den Leipzigern nie versprochen. Auch wenn ihr „eine Art Abgehobenheit“, als die sie „elitär zu sein“ begreift, nicht gefällt. Sie wolle nicht zusätzlich zur Spaltung der Gesellschaft beitragen. Dem hat sie entgegengewirkt in ihrer täglichen Arbeit, indem das GfZK mit vielen Projekten raus aus seinem Kunsttempel in der Tauchnitz-Straße ging. In die Kleinstädte der Region, sogar nach Nordafrika, und – fast noch weiter entfernt – in die Kindergärten.
Auf Leipzig angesprochen, meint Barbara Steiner, dass der Kulturpolitik nicht nur überzeugende Konzepte fehlten, sondern vor allem ein neues Denken, wie die Institutionen in Krisen betrieben werden können. Dabei machte eine handfeste Krise kreativ - oder man gehe unter. Das Klammern an alte Rezepte, verbunden mit einer Vogel-Strauss-Politik „ist die eigentliche Krise“, sie führe zu Inaktivität. Von Seiten der Politik zu erwarten, dass mit immer weniger Geld das gleiche erzeugt werden könne, trage allerdings zum Dilemma bei. Als wegweisend in seiner Arbeit empfindet Steiner etwas das Forum zeitgenössische Musik oder die DOK Leipzig, aber auch die GfZK selbst.
Mark Daniel kann es immer noch nicht fassen. Nein, nicht, dass das zeitweise Mitglied von Thin Lizzy, Gary Moore, 58-jährig gestorben ist, sondern schlicht dessen Gitarrenspiel selbst. Mit dem habe er insbesondere live „pure Fassungslosigkeit“ erzeugte. Moore, der zu Thin Lizzy's Kopf Phil Lynott ein enges Verhältnis hatte, brachte besonders durch seine überraschenden musikalischen Kehrtwendungen und Neuorientierungen viele seiner Musikerkollegen ins Grübeln. Sein Wechsel vom Rock- ins Bluesfach etwa hatte bei manchen sogar Verratvorwürfe laut werden lassen. Lynotts Tod hatte Moore selbst sehr mitgenommen. Jetzt, anlässlich seines eigenen Tods, so kalauert Daniel, bekämen etliche seiner Rocker-Kollegen doch den Blues. Daniel tröstet sich mindestens selbst damit, dass bei der Vorstellung, im Himmel käme es zu einer Wiedervereinigung der beiden Musiker, dort wohl die Hölle los sei dürfte.
Erich Loest räumt weiter auf. In seinem Furor rechnet der 85-Jährige nun mit Schriftstellerkollegin Christa Wolf ab, wie die dpa vermeldet. Wolf gehörte gerade nicht zu denjenigen, die in der DDR „nicht mehr mitgespielt hätten“, sondern im Gegenteil noch 1989 zu den „engagiertesten“ Vertretern für ein „Weiterbestehen der DDR“. Er selbst, der bekennt, bis zuletzt „glühender Nazi“ gewesen zu sein, wirft nun allen an „rote Utopien und Mythen“ Glaubende „religiösen Fundamentalismus“ vor. Wann jemand anderer aus seiner Lebenserfahrung die richtigen Schlüsse ziehen müsse – und welche sind das? – ist aber schwer zu sagen. Den Besserwisser legen wir Deutschen halt ungern ab. (Ohne diese Rechthabereien gäbe es vermutlich auch dieses Blog nicht schon so lange.) Vielleicht hat sogar Christa Wolf manchen treuen Kommunisten oder manche treue Kommunistin oder sogar Mitläufer erst zum Nachdenken über die DDR gebracht? Vielleicht steht ja in Loests demnächst erscheinendem Tagebuch genauer, warum die Wolf wegen ihres politischen „Glaubens“, was denn eigentlich sonst?, angezählt werden müsse.
Fast hätte Janina Fleischer mit der Autorität des ältesten Gewerbes der Welt alle im poetry-slam den Weltgeist überwintern-Glaubenden ein Kondom über die nassforsche Spätpubertät gezogen. Doch so alt ist „der Literaturbetrieb“ dann doch wieder nicht. Dennoch, die Verlautbarung des Slammers Ko Bylanzky, „junge Leute für Kultur zu interessieren und an Sprache heranzuführen“, verbunden mit der vergifteten Spitze, der Slammer sei „authentischer“ als der Poet (Spitzweg!) bei „klassischen Lesungen“, klingt tatsächlich etwas modisch selbstüberzeugt. Ob Janina Fleischer in „ausgepresst“ mit ihrem Spott den Bogen nicht etwas überspannt? Immerhin haben die Slammer unter den Poeten tatsächlich ein paar Jahrhunderte mehr Tradition auf dem Buckel als die verbürgerlichte romantische Dichterseele. War denn nicht der Rhapsoden-Wettstreit Homer gegen Hesiod der erste verbürgte Poetry Slam der Kulturgeschichte? Da braucht Fleischer gar nicht erst angeberisch anzubringen, dass Cornelia Funke oder David Kehlmann noch etwas zeitgemäßer als die Slammmer seien, schließlich läsen beide bereits nur noch Playback! Was übrigens auch Fleischer noch nicht restlos überzeugte, denn sie fragt berechtigterweise, warum die denn nicht schon Karaoke-Lesungen abhielten? Fast schade um diese kleinen Eifersüchteleien. Aber vielleicht erleben wir ja dieses Jahr zur Buchmesse am lvz forum noch eine Überraschung.
Ulf Heise hat Margriet de Moors neuen Roman „Der Maler und das Mädchen“ gelesen. Mehr, als eine Stimmung erzeugt zu haben, „die einen die dramatischen historischen Momente förmlich atmen lassen“ (was ist Helmut Kohls Mantel der Geschichte gegen diese Formulierung?), wäre ihr allerdings nicht geglückt. Der Roman verbindet die Geschichte des alternden, im Alter erfolglos werdenden Rembrandt („Maler“) mit der einer jungen Frau, die von Dänemark nach Amsterdam auswandert, auf der Suche nach Arbeit und Leben, und die in einen Streit hineingezogen wird, der mit Totschlag endet. Und darauf mit der Hinrichtung der Elsje, des „Mädchens.“ Das heißt, es verbindet diese beiden Geschichten oder Stränge eben nicht. Genau das ist Heises Vorwurf an die Autorin, dass sie nur parallel liefen, sich kaum berührten. Außerdem passe ihr Stil, der zwar das Idiom beherrscht, aber zu Manierismen neige, nicht zur Schilderung des Lebens der Elsje.
Das Stelldichein deutscher Filmgrößen in der Münchner Michaelskirche, auch Abschied von Bernd Eichinger genannt, sei würdevoll gewesen, berichtet Ralf Isermann. Tykwer, der eine der Trauer-Ansprachen hielt, merkte in einer Inszenierungsanalyse an, E.s plötzlicher Tod hätte „wie ein falscher Schnitt“ gewirkt. Aber „vielleicht hätte Eichinger genau dies gewollt.“ Filmakademie-Präsident Rohrbach merkte in seiner „bewegenden“ Rede an, die Todesnachricht sei „ein eiskalter Schlag wie mit dem Fallbeil“ geworden. Er hätte sich von Eichinger „wenigstens ein Zeichen, ein diskretes Signal auf seinen bevorstehenden Tod“ gewünscht. Nach zwei Stunden wurde zum Beatles-Hit „Let it be“ die Urne aus der Kirche geleitet, die Trauergemeinde zum Leichenschmaus in den Kaisersaal der Münchner Residenz geführt, bevor die „engsten“ Gefährten „noch einen Abschiedstrunk bei Schumann's am Odeonplatz“ zu sich nehmen wollten. Das hätte Eichinger wohl wirklich gefallen.
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Dienstag, 8. Februar 2011
Freitag, 29. Oktober 2010
lvz kultur vom 29.10.10: Grassi-Messe, Kultur Hamburg, Christa Wolf & Alain Platel,
Selbst das Bauhaus kannte die Grassi-Messe und stellte dort aus. Sie ist die älteste deutsche Museumsmesse Deutschlands, Kunsthandwerk von Mode, Geschirr bis zu Möbeln gibt es dort zu kaufen. Auf ihre alten Tage hat sie tatsächlich noch Kinder bekommen: Die Designers Open zum Beispiel.
Im Gespräch mit Juliane Streich sieht Eva-Maria Hoyer, Direktorin des Leipziger Grassi-Museums, den Bedarf an der Messe darin, dass "heutzutage doch alles gleich aussieht". Die Suche nach dem Individuellen und Schönen werde daher immer stärker. Eine Jury hat bereits "in enthusiastischem Kampf" vier Preisträger der Grassi Messe ausgewählt: Hiawatha Seiffert (Preis der Sparkasse), Beate Eismann (Total Leipzig-Preis), Sebastian Scheid (Preis Carl und Anneliese Goerdeler Stiftung) und Silke Spitzer (Preis der Galerie Slavek, Wien). Neben diesen vier stellen viele weitere Künstler auf der heute beginnenden Messe aus. Hoyer freut insbesondere, dass sich die Tradition der Messe verzweige, so sei die Designers Open eine Tochter, die selbstständig wurde, auch wenn sie nun parallel zur Grassi-Messe stattfinde. "Das wird ein wunderbares Design-Wochenende."
Es ist eine skurrile Form der Meinungsumfrage: Bei Katastrophenszenarios wenden Politiker gerne das Try-and-error-Prinzip an. Wo bei den angekündigten Einsparungen der größte Aufschrei, die größte Massenmobilisierung oder der größte Medienprotest erfolgt, da zieht man seine ursprünglichen Pläne zurück, reduziert sie auf die Hälfte oder setzt sie auf Wiedervorlage. So geschieht es derzeit in Hamburg. Kultursenator Stuth, berichtet Ulrike Cordes, will nun doch nicht das Altonaer Museum schließen, die Kürzungssumme von 3,4 Mio € werde erst 2014 fällig. Auch das Junge Schauspielhaus werde zunächst (!) nicht geschlossen. Die vom Hamburger Schauspielhaus geforderte Einsparsumme von 1,2 Mio € werde nun auf mehrere Jahre verteilt. Bürgermeister Ahlhaus wolle "angesichts der wochenlangen Proteste" einen "Imageschaden" von Hamburg fernhalten. Der Schaden, den eine Museums- oder Theaterlandschaft bei der Umsetzung der geäußerten Pläne unwiderruflich erfahren würde, und damit die Hamburger Bevölkerung, interessiert die CDU-Politiker offensichtlich weniger.
Janina Fleischer berichtet über eine Lesung (samt Gespräch) von Christa Wolf, die sie im Haus des Buches aus ihrem jüngsten Roman "Stadt der Engel" abhält. Fleischer läuft zu großer Form auf, Gedanken verwandeln sich bei ihr zu schönen und verblüffenden Sätzen. Die Zuhörer wollen "einer Schriftstellerin nah kommen, die sich selbst manchmal fremd war". Wolf, die in Los Angeles lebt, sei eine Emigrantin auf Zeit. Zu sehr habe ihre "schmale Akte", die sie als IM Margarete in Diensten der Stasi abgeliefert hatte, in der Öffentlichkeit die 42 Bände überwogen, die dieStasi über sie selbst sammelte, "wehren könne man sich schwer". So sei auch ihr Roman weder "Rechtfertigungsschrift noch Verdrängungsprosa", sondern ein Gewebe aus "Erfundenem, Erlebtem, Dokumentiertem". Wolf zitiert Freud: "Ohne Vergessen könne man nicht leben." Doch, so Fleischer, die Gegenwart lasse sich ohne die Möbel der Vergangenheit nur spärlich einrichten. Und "ohne Literatur, der von Christa Wolf zumal, lebten wir aus leeren Koffern."
So sehr sich Christa Wolf und ihre über 300 Zuhörer anhand der gemeinsamen (DDR-)Geschichte einer vergangenen Zeit vergewisserten, so sehr empfindet Alain Platel angesichts der großen Veränderungen, die es in den Neunziger Jahren im Stadtbild Leipzigs gegeben hat, eine große Melancholie, wie er Nina May anvertraut. Es seien Westimporte wie die riesigen Shopping-Center, die Platel dabei vor Augen hat. Seit 1996 ist Platel regelmäßiger Gast der euro-scene, "immer wieder glücklich, eingeladen zu werden", die wachsende "Nähe des Publikums" spüren zu können. Gerade Leipzig schätze er sehr, nicht zuletzt Johann Sebastian Bachs wegen. Manche seiner Ideen, so der Wettbewerb Bestes Tanz-Solo, das von der euro-scene aufgegriffen wurde, würden hier erheblich professioneller, aber im Gegenzug dafür viel weniger entspannt und komisch als in Gent stattfinden. Der ausgebildete Heilpädagoge, der zu den herausragenden Choreografen der Gegenwart gehört, habe sich erst spät getraut, seine Inspirations-Quellen, die sich auch aus Behinderungen und Krankheiten speisen, offen in die künstlerische Arbeit einfließen zu lassen. Eigentlich erst seit "vsprs" (2006) habe er keine Angst mehr, mit diesem "Material "zu arbeiten.
Im Gespräch mit Juliane Streich sieht Eva-Maria Hoyer, Direktorin des Leipziger Grassi-Museums, den Bedarf an der Messe darin, dass "heutzutage doch alles gleich aussieht". Die Suche nach dem Individuellen und Schönen werde daher immer stärker. Eine Jury hat bereits "in enthusiastischem Kampf" vier Preisträger der Grassi Messe ausgewählt: Hiawatha Seiffert (Preis der Sparkasse), Beate Eismann (Total Leipzig-Preis), Sebastian Scheid (Preis Carl und Anneliese Goerdeler Stiftung) und Silke Spitzer (Preis der Galerie Slavek, Wien). Neben diesen vier stellen viele weitere Künstler auf der heute beginnenden Messe aus. Hoyer freut insbesondere, dass sich die Tradition der Messe verzweige, so sei die Designers Open eine Tochter, die selbstständig wurde, auch wenn sie nun parallel zur Grassi-Messe stattfinde. "Das wird ein wunderbares Design-Wochenende."
Es ist eine skurrile Form der Meinungsumfrage: Bei Katastrophenszenarios wenden Politiker gerne das Try-and-error-Prinzip an. Wo bei den angekündigten Einsparungen der größte Aufschrei, die größte Massenmobilisierung oder der größte Medienprotest erfolgt, da zieht man seine ursprünglichen Pläne zurück, reduziert sie auf die Hälfte oder setzt sie auf Wiedervorlage. So geschieht es derzeit in Hamburg. Kultursenator Stuth, berichtet Ulrike Cordes, will nun doch nicht das Altonaer Museum schließen, die Kürzungssumme von 3,4 Mio € werde erst 2014 fällig. Auch das Junge Schauspielhaus werde zunächst (!) nicht geschlossen. Die vom Hamburger Schauspielhaus geforderte Einsparsumme von 1,2 Mio € werde nun auf mehrere Jahre verteilt. Bürgermeister Ahlhaus wolle "angesichts der wochenlangen Proteste" einen "Imageschaden" von Hamburg fernhalten. Der Schaden, den eine Museums- oder Theaterlandschaft bei der Umsetzung der geäußerten Pläne unwiderruflich erfahren würde, und damit die Hamburger Bevölkerung, interessiert die CDU-Politiker offensichtlich weniger.
Janina Fleischer berichtet über eine Lesung (samt Gespräch) von Christa Wolf, die sie im Haus des Buches aus ihrem jüngsten Roman "Stadt der Engel" abhält. Fleischer läuft zu großer Form auf, Gedanken verwandeln sich bei ihr zu schönen und verblüffenden Sätzen. Die Zuhörer wollen "einer Schriftstellerin nah kommen, die sich selbst manchmal fremd war". Wolf, die in Los Angeles lebt, sei eine Emigrantin auf Zeit. Zu sehr habe ihre "schmale Akte", die sie als IM Margarete in Diensten der Stasi abgeliefert hatte, in der Öffentlichkeit die 42 Bände überwogen, die dieStasi über sie selbst sammelte, "wehren könne man sich schwer". So sei auch ihr Roman weder "Rechtfertigungsschrift noch Verdrängungsprosa", sondern ein Gewebe aus "Erfundenem, Erlebtem, Dokumentiertem". Wolf zitiert Freud: "Ohne Vergessen könne man nicht leben." Doch, so Fleischer, die Gegenwart lasse sich ohne die Möbel der Vergangenheit nur spärlich einrichten. Und "ohne Literatur, der von Christa Wolf zumal, lebten wir aus leeren Koffern."
So sehr sich Christa Wolf und ihre über 300 Zuhörer anhand der gemeinsamen (DDR-)Geschichte einer vergangenen Zeit vergewisserten, so sehr empfindet Alain Platel angesichts der großen Veränderungen, die es in den Neunziger Jahren im Stadtbild Leipzigs gegeben hat, eine große Melancholie, wie er Nina May anvertraut. Es seien Westimporte wie die riesigen Shopping-Center, die Platel dabei vor Augen hat. Seit 1996 ist Platel regelmäßiger Gast der euro-scene, "immer wieder glücklich, eingeladen zu werden", die wachsende "Nähe des Publikums" spüren zu können. Gerade Leipzig schätze er sehr, nicht zuletzt Johann Sebastian Bachs wegen. Manche seiner Ideen, so der Wettbewerb Bestes Tanz-Solo, das von der euro-scene aufgegriffen wurde, würden hier erheblich professioneller, aber im Gegenzug dafür viel weniger entspannt und komisch als in Gent stattfinden. Der ausgebildete Heilpädagoge, der zu den herausragenden Choreografen der Gegenwart gehört, habe sich erst spät getraut, seine Inspirations-Quellen, die sich auch aus Behinderungen und Krankheiten speisen, offen in die künstlerische Arbeit einfließen zu lassen. Eigentlich erst seit "vsprs" (2006) habe er keine Angst mehr, mit diesem "Material "zu arbeiten.
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